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ÆGOLDBERGREFERÆNDUM

Johann  Sebastian  Bach · Goldbergvariationen  (BWV  988)
diesmal  frisch  arrangiert  für Bassklarinette · Lupophon · Bratsche

Goldbergvariationen

Bachs Schüler Johann Theophilus Goldberg (1727-1756) musizierte für einen von Schlafstörungen heimgesuchten russischen Diplomaten unablæssig seines Meisters Clavierübung IV (BWV 988). Diese später Goldbervariationen genannte Clavierübung besteht aus einer Aria und dreißig Variationen.

J

Referendum

ad referendum. Lateinisch für „zum Zurückbringen.“ In unserem Sinn wird die Komposition nicht einfach ausgeführt, sonder zuerst nochmals zurückgebracht in die künstlerische Denkstube zur weiteren Bearbeitung.

Arrangements

Die Variationen werden grundsätzlich um eine Quinte nach unten transponiert. Dreistimmige Variationen werden für Tenorbratsche, Lupophon und Bassklarinette arrangiert. Das Instrumentarium kann fexibel an den Charakter der jeweiligen Variation angepasst werden.

Projektbeschrieb

 

Alle Welt kennt die Goldbergvariationen von Bach. Hievon kursieren zahllose Adaptionen, jedoch noch keine für ein so exklusives Trio zusammengesetzt aus Bassklarinette, Lupophon, Tenorbratsche. Erfordert ’s das Arrangement, gesellen sich Klarinette, Englischhorn und selbst Hornyola – eine Spezialanfertigung ähnlich einer sog. Zigeunergeige – hinzu. ÆGOLDBERGREFERÆNDUM nimmt sich vor unter Zuhilfenahme dieser Homepage aegoldberg.ch landesweit und darüber hinaus Veranstalter für dieses abendfüllende Konzertprogramm zu gewinnen. Ganz in Absprache mit den jeweiligen Veranstaltern sind auch flexibel gesetzte szenische Sequenzen jederzeit integrierbar.

Ein jedes Referendum kann zu einer gar kniffligen, vielschichtigen Angelegenheit auswachsen.

Für uns macht ’s der Wortsinn aus: ad referendum: zum Zurückbringen, bloss wohin? ÆGOLDBERGREFERÆNDUM heißt hier, als würden wir dieses tolle Musikwerk (BWV 988) nicht gleich irgendwohin zurücktragen, sondern viel eher an einen Ort nämlich, wo die Musik als Ergebnis äusserster Sorgfalt in der gemeinsamen Erarbeitung sich selbst zum Leben erweckt. Und genau das ist es ja, was wohl von kaum jemandem verpasst werden möchte. So versteht sich dieses Projekt dann auch nicht etwa als Eintagsfliege, sondern möchte über unbestimmte Fortdauer bei stetig wandelndem Gesamtcharakter weitergetragen werden. Vereinfacht gesagt: Diese drei prima ausgebildeten Instrumentalisten sind sich bereits nach wenigen Proben ganz im Klaren darüber, daß diese drei sich bestimmt nicht damit bescheiden wollen, den Aufgabenbereich sogenannt reproduzierender Künstler abzustecken; wir wünschen uns weitaus mehr als das Einlösen von Werktreue, und dürfen bereits heute von uns sagen, dass wir genau diesbezüglich auf bestem Wege sind…

Konzerte

Nächstes Konzert

in Bearbeitung

Konzertarchiv

28.10.2016 · Wexelstube · Feldkirch
01.05.2016 · Cabaret Voltaire · Zürich
24.04.2016 · Alte Kirche Fluntern · Zürich
06.03.2016 · Restaurant Elisaburg · Zürich

Daniel Thomas

Tenorbratsche

Zu seinen prägendsten Lehrmeistern zählt unter manch anderen klingenden Namen gewiss Ruedi Häusermann, für welchen er ab 1994 Theaterkonzerte musizierte in Graz, Hannover, Hamburg, Berlin, Mühlheim an der Ruhr, Luxemburg, München, Stuttgart, Basel, Zürich sowie Lenzburg.

Valentina Štrucelj

Bassklarinette

Die aus Slowenien stammende Klarinettistin Valentina Štrucelj lebt und arbeitet als freie Musikschaffende und Pädagogin in der Schweiz. Sie studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz und schloss dort 2007 ihr Bakkalaureatsstudium im Fach Klarinette mit Auszeichnung ab. 2011 schloss sie ihr Masterstudium der Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Künste in Bern ab, 2012 schloss sie ebendort in Masterstudium (Master of Music Performance) im Hauptfach Bassklarnette mit Auszeichnung ab. Weiters ergänzten zahlreiche Meisterkurse, Fortbildungen und Akademien ihre klassische Ausbildung. Ihr musikalisches Repertoire umfasst eine große Bandbreite an verschiedenen Stilrichtungen. So fühlt sich Valentina Strucelj neben der klassischen Musik vor allem der zeitgenössischen Musik und der freien Improvisation sehr verbunden, vor allem aber auch prägten Weltmusik und Jazz ihr Verständnis für Musik. Als Solistin und Orchestermusikerin, auch als Mitglied Symphonischer Blasorchester, war sie mehrmalige Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. Offen für alle Musik-Richtungen konzertiert Valentina regelmäßig als Solistin und mit verschiedenen Ensembles, Symphonie- und Blasorchestern. Daneben arbeitet sie an verschiedenen Projekten.

Simon Mantel

Lupophon

Wuchs am Zürichsee auf. Mit 13 Jahre begann er bei Margrit Forrer mit dem Oboenunterricht und wechselte 2005 zu Peter Fuchs. 2007 wurde ihm der Kulturpreis des Rotary Club Meilen verliehen, mit dessen Hilfe er sich auf das Musikstudium bei Simon Fuchs an der Zürcher Hochschule der Künste vorbereitete und dieses 2008 begann und 2011 abschloss. Vor dem Studium absolvierte er eine vierjährige Lehre als Hochbauzeichner in Stäfa. Mit dem Bachelor-Projekt „esbozo argentino“ kombinierte er gezeichnete Skizzen aus Argentinien mit selbstkomponierter Musik. Das Projekt wurde mit dem Förderpreis der ZHdK ausgezeichnet. Mit verschiedenen Orchestern konnte er auf Tourneen in Europa, Asien, Afrika und Südamerika mitwirken. Seit 2011 unterrichtet er an der Jugendmusik Wädenswil und seit 2013 an der Musikschule Region Obermarch. Im Sommer 2013 beendete er sein Master of Performance- Studium an der ZHdK. Im Wagner Jahr 2013 durfte er das Richard Wagner- Stipendium entgegennehmen, dank seiner intensiven Auseinandersetzung mit Richard Wagner in seinem Diplomrezital „Stille wird’s, ein säuselnd Weben“. Zur Zeit arbeitet er als Hochbauzeichner, Oboenlehrer und selbstständige Fachkraft im Bereich Musik (Oboist).

Tenorbratsche

Diese Tenorbratsche mit Baujahr 1887 wurde nach der Idee von Hermann Ritter gebaut. Sie klingt wie eine normale Bratsche eine Quinte tiefer als die Geige. Vom Klang dieser Bratsche mit Korpuslänge 48cm war auch Richard Wagner beeindruckt.

Bassklarinette

Die Bassklarinette bildet das Bassinstrument der Klarinettenfamilie. Sie klingt eine Oktave tiefer als die B-Klarinette und hat einen Tonumfang vom grossen C bis etwa dreigestrichene c. Sie besteht aus zwei Grenadillholz-Stücken, einem S-Bogen und Schallbecher aus Metall und einem Mundstück.

Lupophon

Das Lupophon ist eine von der Firma Guntram Wolf entwickelte Bassoboe. Der Tonumfang reicht vom grossen F bis etwa zum dreigestrichenen c. Das Instrument ist einteilig und besteht aus Bergahorn. Die Bohrung ist ausgegossen. Das Lupophon klingt eine Oktave tiefer als die Oboe.

Kontaktformular

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Adresse:
ÆGOLDBERGREFERÆNDUM
Daniel Thomas
Zelgstraße 27
8003 Zürich

ae@aegoldberg.ch

Arbeitsprozess

 

Erste Konzerttermine

Erste Konzerttermine für das Frühjahr 2016 sind bekannt:
Sonntag · 6. März 2016 · 20:00 Uhr im Restaurant Elisaburg · Zürich
und
Sonntag · 24. April 2016 · 18:00 Uhr in der Alte Kirche Fluntern · Zürich
Eintritt frei · Kollekte

Alle sind herzlich Willkommen!